angst + unsicherheit(en)

Ängste spielen bei Paarproblemen in vielen Fällen eine verschlimmernde Rolle, in einigen Fällen sind sie auch der eigentliche Kern des Partnerschaftsproblems.

Angst in der Partnerschaft:

Ängste können sich in Partnerschaften beziehen auf einen Selbst oder auf den Partner, die Partnerin. Beispiele dafür sind:
_ Angst verlassen zu werden
_ Hintergangen / betrogen zu werden
_ Übervorteilt zu werden
_ Enttäuscht zu werden
_ Mißbraucht / benutzt zu werden
_ Bevormundet zu werden
_ Nicht akzeptiert / respektiert zu werden
_ Nicht mehr geliebt / begehrt zu werden
_ Sexuell unattraktiv zu erscheinen

situative Ängste beziehen sich auch auf ganz spezifische Situationen in der Partnerschaft und die Persönlichkeit beziehen:
_ Angst vor Kritik
_ Angst vor Streit und Auseinandersetzungen
_ Angst vor Aggressivität
_ Angst davor links liegen gelassen / ignoriert zu werden
_ Angst vor seinen / ihren Kommentaren und Blicken, Gesten
_ Angst davor bei anderen schlecht gemacht zu werden
_ Angst den Anderen zu verlieren
_ Angst davor zu Sachen gebracht zu werden, die Mann / Frau nicht will
_ Angst vor den aufdringlichen Berührungen / sexuellen Nervereien
_ Angst davor zu Versagen / den Partner / die Partnerin sexuell zu enttäuschen
_ Angst davor sich durchzusetzen
_ Angst davor sich freizumachen
_ Angst davor als schlecht dazustehen
_ Angst vor den negativen Gefühlen des Partners / der Partnerin
_ Angst vor den Reaktionen des Partners / der Partnerin

Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen, je nach zugrundeliegender Thematik finden Sie bereits unter unserer Themenübersicht den einen oder anderen speziellen Aspekt näher erläutert. Ganz generell zum Thema Angst finden Sie im folgenden Informationen zu den Folgen, Ursachen und Beratungsmöglichkeiten.

Folgen der Angst:

Neben den akuten Angstsymptomen (s. Stress) führt permanente Angst zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit (s. Krankheit) und zum Bedürfnis die Angst zu reduzieren. Sehr häufig werden Ängste versucht zu lösen durch:

_ Verdrängung (Ignorieren, Gedanken vermeiden, wegschieben)
_ Flucht (aus der Situation flüchten, in das Hobby, den Beruf....)
_ Vermeidung (die Situation vermeiden, aus dem Weg gehen...)

Die Ängste werden durch diese Strategien, die zwar kurzfristig erleichtern, nicht besser, sondern eher schlimmer. Darüber hinaus entstehen durch die Vermeidung und Flucht zunehmende Reibungspunkte, Desinteresse, Enttäuschungen, Entfremdung, Streit und Konflikte um die Thematik und immer wieder neue Situationen der Angst und Auseinandersetzung.

Grundlagen der Angst:

Angst bedeutet immer, daß Sie oder Ihr Partner, Ihre Partnerin körperlich reagiert und die nervliche Erregung über ein angenehmes Maß hinausgeht. Eigene Gedanken, Befürchtungen, Grübelei, Sorgen oder auch das Verhalten des Partners, äußere Einflüsse oder Merkmale der Situation in der Sie oder Ihr Partner / Ihre Partnerin sich befinden führen zu Stressreaktionen, die die Angstschwelle durchbrechen. Jetzt wird Angst empfunden, Angstsymptome treten auf und das Geschehen / die eigenen Gedanken erscheinen immer bedrohlicher.


Die körperlichen Symptome
(zittern, Herzschlag, Reaktionen im Magen und Bauch, Kloß im Hals, Kehle zuschnüren, zittern..... im Detail siehe unter Stress) prägen sich tief ein und werden immer wieder wachgeruften, wenn die Situation ähnlich zu der wird, in der das erstemal derartige Ängste oder Befürchtungen ausgelöst wurden.

Ängste werden gelernt:

Sie haben richtig gelesen, Ängste werden gelernt indem der negative körperliche Angstzustand / Schmerzen / negative Gefühle verknüpft werden mit Gedanken, Bildern und Erlebnissen.

Ist eine neue Situation oder ein Gedanke oder Ihr körperlicher Zustand ähnlich, wie die Situation in der die Angst gelernt wurde, wird wieder die Angst, die Angstgedanken und die körperliche Angstreaktion ausgelöst.

Psychologische Beratung unterstützt Sie und Ihren Partner, Ihre Partnerin in der Lösung und Bearbeitung der Ängste. Emotionale Blockaden, negative Erfahrungen und schlechte Gefühle werden durch die Beratung verarbeitet und neue angstfreie Wege für Sie gehbar.

Vorgehen und Verfahren:

1. Analyse von Ursachen und Gründen für die Ängste
2. Beratung, Treatment, aktive Bewältigung der Angst
3. Verfahren der Angstreduktion
4. Abbau von Teufelskreisläufen aus Angst und Streit
5. Umgang mit körperlichen Angstsymptomen
6. Umgang mit Angstgedanken und Angstverhalten
7. Training des positiven Miteinanders
8. Training eines positiven Umgangs mit Angst
9. Training einer positiven Gegenseitigkeit und Rücksicht
10. Aufbau einer angstfreien Partnerschaft

Unser Beratungsangebot:

Wir unterstützen Einzelpersonen und Paare im Umgang mit Ängsten, moderieren und begleiten Sie bei der Lösung und unterstützen Sie beim Erarbeiten neuer Formen der Angstbewältigung, des Miteinander Redens und Umgehens.

Die aktive Bearbeitung der Ängste ermöglicht Ihnen neuen Schwung zu finden, für sich selbst und für Ihre Partnerschaft.

psychologische beratung für paare, partnerschaft + beziehung
dipl.-psych. jürgen junker
dipl.-psych. simone schmitt
herstallstr. 33
63739 aschaffenburg
tel. 0 60 21 - 2 06 75
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